Bei einem Sparkassenbrief handelt es sich um eine festverzinsliche Schuldverschreibung, die ausschließlich von Sparkassen ausgegeben wird. Wie beim normalen Sparbrief auch wird ein Sparkassenbrief auf den Namen des Gläubiger ausgestellt und weist eine Laufzeit von mindestens einem Jahr auf.
Die maximale Laufzeit beträgt üblicherweise zehn Jahre. Für den Kunden bietet ein Sparkassenbrief in der Regel eine deutlich höhere Verzinsung als z.B. bei der Kapitalanlage auf einem normalen Sparbuch. Ein Kursrisiko besteht dabei nicht, da Sparbriefe generell nicht am Finanzmarkt gehandelt werden. Durch die festgelegten Zinsauszahlzungen lässt sich der Ertrag eines Sparkassenbrief gut berechnen, dazu trägt auch der fixe Rückzahlungstermin bei.
Ebenso wie beim normalen Sparbrief gibt es auch beim Sparkassenbrief verschiedene Ausfertigungsmodelle, z.B. auf- oder abgezinste sowie tilgungsbasierte Sparkassenbriefe.
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