Der so genannte Restbuchwert ist ein Fachbegriff aus der Betriebswirtschaftslehre. Er findet vor allem Anwendung in der Buchführung beziehungsweise Bilanzierung eines Unternehmens.
Der Restbuchwert stellt dabei den Wert dar, mit dem ein bestimmtes Gut in der unternehmerischen Bilanz eingetragen wird. Der Restbuchwert basiert damit auf zwei verschiedenen Faktoren - dem Buchwert und dem Erinnerungswert. Der Buchwert wird dabei ermittelt, in dem vom Anschaffungspreis die Abschreibebeträge sowie die Absetzung für Abnutzung abgezogen werden. Der Erinnerungswert stellt lediglich einen Platzhalter in der Bilanz dar, der an die Bilanzierung des betreffenden Gutes erinnern soll.
Der Restbuchwert stellt also schließlich den Wert dar, mit dem ein Gut in der Bilanzierung aufgeführt wird, nachdem alle Kosten und Ausgaben gegengerechnet sind.
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