Unter einer Rekapitalisierung versteht man die Neuordnung bzw. Neustrukturierung des firmeneigenen, passiven Vermögens.
Meist geschieht dies im Rahmen einer Bilanzierung. Dabei werden die passiven Vermögenswerte (also z.B. Produktionsmaschinen, Firmengebäude, Fahrzeuge, sonstiges Inventar usw.) nach Kriterien wie Finnzierungsart, Laufzeit, Zinssatz etc. neu geordnet. Weiterhin kann eine Rekapitalisierung auch ein Unternehmen betreffen, welches in Form von Beteiligungskapital finanziert wird. Konkret bedeutet die Rekapitalisierung hier, dass neues Fremdkapital in das Unternehmen fließt, damit entsprechendes Eigenkapital an die Inhaber der Beteiligungen zurückfließen kann.
Ziel ist es stets, die Kapitalkosten im Unternehmen dauerhaft zu senken und – zumindest im ersten Fall - einen besseren Überblick über die finanzielle Lage des Unternehmens zu erhalten.
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