Ein Begriffe aus der Betriebswirtschaft. Als Realkapital (oder auch Sachkapital) bezeichnet man das komplette Vermögen eines Unternehmens. Dieses setzt sich sowohl aus den finanziellen Mitteln als auch aus dem Wert aller materiellen Güter, welche im Unternehmen vorhanden sind, zusammen.
Es zählen also alle Güter zum Realkapital, welche in physischer Form beziehungsweise als Kapitalbetrag im Firmenvermögen vorhanden sind. Nicht darunter fällt dagegen immaterielles Eigentum wie zum Beispiel Produktlizenzen, Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster, Marken oder Patente. Weiterhin unterteilt man das Realkapital noch einmal in so genanntes aktives und ein passives Kapital. Aktives Kapital bilden dabei alle in liquider Form vorhandenen Finanzmittel wie zum Beispiel Eigenkapital und Kredite.
Passives Kapital bilden dagegen alle Produktionsmaschinen sowie das Inventar des Unternehmens - also alle Werte, die zunächst verkauft werden müssten, um liquides Kapital darzustellen.
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