Mit der so genannten Kriegsanleihe versucht die Regierung eines Landes, einen bevorstehenden oder bereits laufenden Krieg zu finanzieren. Der Emittent einer solchen Anleihe ist also in fast allen Fällen die Regierung des Landes selbst.
Für den Anleger kann der Erwerb von solchen Kriegsanleihen mit unter hochspekulativ sein, da die Rückzahlung des Kapitals in der Regel direkt vom Ausgang des Krieges abhängt. Gewinnt das Land also den Krieg, kann sich der Anleger über die Auszahlung eines (oft sehr hohen) Zinsgewinnes freuen.
Wird der Krieg dagegen verloren, erhält der Anleger mit viel Glück ein Teil seines Kapitals zurück, in einigen Fällen allerdings auch überhaupt nichts.
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