Risikoprämien sind in der Wirtschaft eine Vergütung für ein übernommenes Risiko und bei einer Vielzahl von Verträgen anzutreffen.
Eine Bank, die einen Kredit vergibt, preist das Risiko, dass dieser aufgrund der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners nicht zurückbezahlt werden kann, in ihren Zinssatz mit ein. Aus diesem Grund sich grundpfandrechtlich besicherte Darlehen, die durch eine Immobilie gedeckt sind, günstiger als Konsumentenkredite, die nur durch das zukünftige Einkommen des Kreditnehmers besichert sind. Risikoprämien werden auch am Finanzmarkt gehandelt:
Der Itraxx Europe beispielswiese gibt an, wie hoch der Renditeaufschlag von Unternehmensanleihen gegenüber sicheren Bundesanleihen ausfällt. Dieser Renditeaufschlag ist nichts anderes als die Prämie für den Inhaber von Corporate Bonds für das größere Risiko, das er trägt.
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