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Reverse-Bonus: Top-Rendite in schwachen Märkten


Tipp von Redaktion

Die Aktienmärkte verloren im Zuge der weltweiten Finanzkrise deutlich an Boden. Auch wenn sich eine Stabilisierung bemerkbar macht, ist mit der Fortsetzung der Hausse, die bis zum Jahr 2007 die Anleger erfreute, nicht zu rechnen: Zu gravierend erscheinen die Auswirkungen der Krise auf die weltweite konjunkturelle Entwicklung, als dass die Notierungen schon bald wieder nachhaltig anziehen könnten. Experten rechnen mit einer mehrjährigen Seitwärtsbewegung. Investoren können in diesen Märkten durch den Einsatz strukturierter Produkte viel Geld verdienen – die Finanzkrise hat die Renditen vieler Anleihen deutlich nach oben getrieben.
Reverse-Bonus-Zertifikate bieten derzeit aufgrund der hohen Marktvolatilität sehr hohe Renditen an. Anleger erhalten immer dann eine attraktive Rendite auf ihre Einlage, wenn der Kurs des Basiswertes zu keinem Zeitpunkt der Laufzeit des Zertifikates oberhalb eines definierten Niveaus notiert. Verletzt der Markt die kritische Marke, wandelt sich das Zertifikat in ein reines Indexprodukt um. In Zeiten hoher Schwankungsintensitäten an den Aktienmärkten können Investoren auf Sicht von 12 Monaten Renditen im zweistelligen Bereich erwirtschaften, wenn der Aktienmarkt nicht um 60 Prozent steigt – die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ertrages ist damit ausgesprochen hoch.
Ähnlich interessant sind derzeit Discountprodukte: Die hohe Volatilität ermöglicht es dem Emittenten über hohe Prämien für Stillhalterpositionen besonders attraktive Ausgestaltungen seiner strukturierten Produkte vorzunehmen: Der Disagio, mit dem Anleger in den Markt gehen, fällt dabei derzeit außerordentlich hoch aus.
Investoren sollten bei Zertifikaten allerdings stets das Emittentenrisiko berücksichtigen: Strukturierte Produkte stellen in juristischer Hinsicht Inhaberschuldverschreibungen dar, die im Fall der Insolvenz des Emittenten der allgemeinen Insolvenzmasse zufließen.
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