Finanzcheck spart bares Geld
Tipp von Redaktion
Verbraucher sollten nach Ansicht von Finanzexperten in regelmäßigen Abständen ihre Finanzen checken und versuchen, mögliche Sparpotenziale zu finden. Nicht selten zahlen Haushalte in Deutschland mehr als tausend Euro im Jahr zu viel an Banken und Versicherungen. Dabei lässt sich durch einige einfache Umstrukturierungen, die weder mit Risiko noch mit viel Aufwand verbunden sind, viel Geld sparen.
Der intensive Wettbewerb auf dem deutschen Bankenmarkt bietet Verbrauchern Vorteile: Girokonto und Kreditkarte können heute bei vielen Geldhäusern kostenlos unterhalten werden, sofern die Bonität in Ordnung ist und ein regelmäßiges Einkommen generiert wird. Allein durch den Wegfall der laufenden Gebühren können zwischen 50 und 100 Euro im Jahr gespart werden.
Wer regelmäßig seinen von der Bank zur Verfügung gestellten Dispositionskredit in Anspruch nimmt, zahlt dafür hohe Zinsen: Ein durchschnittlicher Negativsaldo von 3000 Euro kostet je nach Bank zwischen 300 und 450 Euro im Jahr. Zwischen 30 und 50 Prozent dieser Kosten lassen sich vermeiden, indem der Dispositions- in einen Ratenkredit umgeschuldet wird.
Die eiserne Reserve wird in Deutschland noch immer häufig auf Sparbüchern unterhalten, die maximal zwei Prozent Zinsen im Jahr und damit noch nicht einmal einen Inflationsausgleich bieten. Wer seine Rücklagen auf einem Tagesgeldkonto unterhält, kann vier bis fünf Prozent Zinsen im Jahr bekommen, ohne an Sicherheit und Flexibilität zu verlieren.
Sachversicherungen bieten weiteres Sparpotenzial. Wer zu einer günstigen Direktversicherung wechselt, kann oft zwischen 10 und 30 Prozent der Prämien einsparen. Werden bei einer Assekuranz gleich mehrere Policen abgeschlossen, kann nicht selten sogar ein zusätzlicher Rabatt ausgehandelt werden.
Fazit: In der Summe lassen sich durch eine Überarbeitung der privaten Finanzen leicht 1000 Euro und mehr im Jahr sparen. Wer nichts zu verschenken hat, der sollte seine Verträge durchleuchten!
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