Mit Fonds ein Vermögen machen
Tipp von Redaktion
Regelmäßig sparen, ohne Verpflichtungen einzugehen, die Chancen der internationalen Kapitalmärkte nutzen und im Laufe der Zeit ein ansehnliches Vermögen aufbauen: Fondssparen ist – trotz der Finanzkrise- das effektivste Instrument des privaten Vermögensaufbaus. Ein Blick auf die langfristige Entwicklung der Aktienmärkte zeigt, dass Anleger außerordentlich attraktive Renditen erwirtschaften können: Der Deutsche Aktienindex legte seit seiner Einführung Ender der 80er Jahre jedes Jahr um durchschnittlich 11 Prozent zu.
Eine einfaches Rechenexempel verdeutlicht, wie aussichtsreich ein langfristig unterhaltener Fondssparplan sein kann: Zahlt ein Freiberufler jeden Monat 500 Euro in einen Investmentfonds, der jedes Jahr um durchschnittlich 10 Prozent an Wert gewinnt, kann er sich nach Ablauf von 30 Jahren über ein Vermögen im Umfang von etwas mehr als einer Million Euro freuen (vor Steuern). Der Cost Average Effekt bietet dabei eine relativ konstante Wertentwicklung: In Zeiten hoher Kurse werden nur wenige und in Baissephasen entsprechend mehr Anteile des Fonds erworben, so dass sich ein insgesamt günstiger Durchschnittskurs ergibt.
Bei der Auswahl ihres Fonds sollten Sparer nicht nur auf die Qualitäten des Managements und das Chance-Risiko-Verhältnis achten, sondern auch einen Blick auf die Kosten werfen. Diese setzen sich bei Investmentfonds aus dem bei Erwerb zu entrichtenden Ausgabeaufschlag sowie den laufenden Verwaltungsgebühren zusammen. Das Agio kann bei vielen Fondssparplänen umgangen werden, indem zu einer günstigen Bank gewechselt wird - gerade Direktbanken bieten zahlreiche Fonds an, die auch über einen Sparplan ohne Ausgabeaufschlag erworben werden können. Die laufende Verwaltungsvergütung übt auf das Anlageergebnis bei langfristigen Sparbemühungen signifikanten Einfluss aus und sollte deshalb so gering wie möglich ausfallen.
Ähnliche Fragen zum Thema: