Öko-Häuser günstig finanzieren mit der KfW
Tipp von Redaktion
Ökologisch bauen liegt im Trend: Nicht nur die gesellschaftliche Debatte um den Klimawandel und seine Auswirkungen auf Mensch und Natur haben das Bedürfnis nach modernen Bauweisen verstärkt. Ganz konkrete wirtschaftliche Überlegungen veranlassen Bauherren dazu, ihre eigenen vier Wände unter dem Aspekt der Energieeffizienz zu errichten und dadurch einen wesentlichen Teil der Kosten Heizung und Warmwasser einzusparen.
Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert ökologisches Bauen durch verschiedene Darlehensprogramme. Wer ein Objekt erstellt, dessen jährlicher Primärenergieverbrauch nicht mehr als 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche beträgt, kann ein außerordentlich zinsgünstiges Darlehen über maximal 50.000 Euro in Anspruch nehmen, das mit tilgungsfreien Anlaufjahren und langer Zinsbindung sehr verbraucherfreundlich ausgestattet ist. Zusätzliche Voraussetzung ist allerdings, dass das neu erstellte Gebäude einen geringen Transmissionswärmeverlust verzeichnet, der deutlich unter dem Höchstwert der EnEV liegt.
Für gemäßigte Freunde energieeffizienter Bauweisen steht auch ein „Öko-Light-Programm“ zur Verfügung: Energiebedarf und Transmissionswärmeverlust können hier höher sein als in der obigen Variante, das ausgereichte Darlehen wird dabei allerdings –bei ansonsten identischen Konditionen -nur zu 95 Prozent ausbezahlt.
Die KfW ermöglicht die Finanzierung von Bauobjekten, die die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, zu außerordentlich günstigen Konditionen und trägt damit dem politischen Wunsch nach ökologischer Bauweise Rechnung. Die Darlehen aus den Programmen der Förderbank werden über das Hausbankprinzip vergeben und können dementsprechend über die Vertriebspartner der KfW beantragt werden. Einige Banken gewähren Kunden dabei sogar einen Rabatt auf die Zinssätze, den sie aus ihrer Provision generieren: Die niederländische ING-DIBA beispielsweise verbilligt den Sollzins für die gesamte Laufzeit um 0,25 Prozentpunkte.
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