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Aktienfonds in der Krise – Anleger wollen nicht mehr

Im September diesen Jahres haben Anleger bereits etwa zwei Milliarden Euro nicht mehr weiter in Aktienfonds angelegt. Das war deutlich mehr Geld als einen Monat zuvor, als es immerhin 630 Millionen Euro waren. Es ist stark davon auszugehen, dass auch der Oktober nicht besser war, denn die Anleger fürchten nicht nur, dass sie keine Gewinne mehr einfahren. Vielmehr haben sie Angst, auch noch Verluste einzufahren. Zwischen August und September wurden so insgesamt etwa 2,8 Milliarden nicht mehr länger in Aktienfonds angelegt.

In der Folge von Angst vor Nullrunden oder Verlusten, wurden diese Gelder auf Konten gebracht. Dies alles geschah natürlich nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten Region der Europäischen Union. Insgesamt wurden so allein im September über 100 Milliarden Euro aus Aktienfonds abgezogen, was sich noch auf etwa 400 Milliarden Euro für das gesamte restliche Jahr steigern könnte.Die Ursachen lassen sich erahnen: Die erwähnte Angst um das Geld gehört natürlich dazu. Aber auch die schlechte Beratung, die man aus Umfragen schließt wird dazu gehören. Das Vertrauen in Fonds ist in der Gesellschaft auch nicht mehr so gut angesehen, wie es einmal war, sodass sich viele Leute schon wegen des Bauchgefühls lieber auf Festgeldkonten verlassen wollen. Dazu kommen Gelder für die Anlageberater eine ganze Menge Geld – vier Prozent Ausgabeaufschlag sind normal. Dieser Ausgabeaufschlag wird normalerweise nur bei der ersten Anlage fällig, verärgert interessierte Investoren aber dennoch. Wenn man dann Pech hat, kommen noch Gebühren für das Managen der Anlagen dazu. Diese können von Fall zu Fall zwischen ein und zwei Prozent schwanken.

 

Aktienfonds in der Krise – Anleger wollen nicht mehr