Der kleine Inselstaat mit rund 300.000 Einwohnern war wegen der Finanzkrise knapp am Staatsbankrott vorbei gekommen. Es mussten die größten Finanzinstitute verstaatlicht werden. Als Reaktion wollten etwa 6000 Demonstranten den Rücktritt der Regierung. Nachdem Island stärker als andere Staaten von der Finanzkrise betroffen ist, hat der Internationale Währungsfonds nun beschlossen, dem Land Hilfen zu gewähren. Diese Hilfen soll in Form eines Kredites sein; darauf haben sich die Mitgliedsstaaten des Internationalen Währungsfonds verständigt, wie der Chef des IWF, Dominique Strauss- Kahn, sagte.
Eine endgültige Abstimmung über die Hilfen, welche bis zu zwei Milliarden Dollar werden sein sollen, soll es am Mittwoch geben. Die Prüfung der Angelegenheit war etwas verzögert worden, nachdem es einen Streit über Spareinlagen im Ausland gegeben hatte. Nun jedoch scheint eine Lösung in greifbarer Nähe, was der Ministerpräsident mit seinen Worten unterstrich. Mit der Verstaatlichung der isländischen Landesbank hatten viele Anleger, vor allem europäische, keinen Zugriff auf Onlinekonten, worauf hin es Beschlagnahmungen der Vermögenswerte durch Großbritannien gab. Die EU dagegen, wollte so nicht vorgehen, nachdem Island als Reaktion auf das Beschlagnahmen vor Gericht ziehen wollte. Die EU sei darum bemüht, über andere Lösungen zu verhandeln.
Island war durch die Finanzkrise fast in den Bankrott geraten und musste die größten Banken verstaatlichen. Demonstranten forderten gestern die Mitglieder der Regierung in der Hauptstadt zum Rücktritt auf. Der kleine Inselstaat ist von der Wirtschaftskrise wegen Spareinlagen im Ausland stark betroffen. Um den endgültigen Bankrott zu verhindern, wurde der Internationale Währungsfonds um Hilfe gebeten, der diese nun geben wird.
















