Die letzten beiden Wochen an der US- Börse waren alles andere als rosig. Da versprechen sich Anleger nicht viel von dem anstehenden Krisengipfel, der in Washington stattfinden wird. Ergebnisse, die wirklich einen Unterschied ausmachen werden, erwartet fast niemand. Dennoch wird der Versuch unternommen, ein wenig Ruhe in die Börse zu bringen und nicht alles dem Zufall zu überlassen. Am vergangene Wochenende kamen bereits die zuständigen Personen der 20 führenden Industriestaaten und Schwellenländer zusammen. Ein Ergebnis war nicht deutlich abzusehen.
Damit rechnet man ohnehin erst nach einigen weiteren Krisengipfeln. Deshalb hatte sich auch die Börse nicht so erholt, wie von einigen erhofft wurde. Sowohl der Dow- Jones- Index wie auch der S&P- 500 gingen mit einem Minus zum Börsenschluss aus dem Handel. Der Nasdaq hatte mit fünf Prozent ein noch deutlicheres Minus zu verzeichnen. Wie schon die ganzen letzten Wochen, wird auch die nahe Zukunft der US- Börse von Daten zur Konjunkturentwicklung und Berichten von Unternehmen bestimmt werden. Hierbei wird es nicht nur um amerikanische Daten selbst gehen, sondern auch um Entwicklungen in anderen Ländern und auf anderen Kontinenten.
Gewartet wird auch auf neue Erkenntnisse zu dem geplanten Milliarden Hilfspaket für die Autoindustrie. Dieses Hilfsprogramm soll 25 Milliarden Dollar schwer sein und speziell der Autoindustrie zu Gute kommen. Am schlimmsten und als erste hatte die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers die amerikanische Konjunktur getroffen. Daraus sei eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hervorgegangen. Auch Deutschland befindet sich nach offizieller Definition in einer Rezession. So meinen Anleger in Amerika, dass das Hilfspaket leicht scheitern könnte.
















